Urologe in Bozen Südtirol

 

Behandlungsspektrum: wir bieten die Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge eines großen Spektrums der Urologie und Andrologie an. Dabei nehmen wir uns vor allem Zeit für Ihre individuellen Anliegen und setzten moderne und zeitgemäße Techniken ein.

Allgemeine Urologie

  • Gutartige Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse) mehr dazu »
Ab ca. dem 40. Lebensjahr vergrössert sich die Prostata bei fast jedem Mann mit individueller Geschwindigkeit,
sodass in der Altersgruppe der 60jährigen ca. 70 % der Männer eine vergrösserte Prostata aufweisen. Diese muss jedoch nicht zwangsläufig Probleme verursachen. Entscheidend ist hier, in welche Richtung die Prostata wächst. Wird die Harnröhre eingeengt kann es zu Beschwerden kommen. Diese Beschwerden des unteren Harntrakts ( LUTS- lower urinary tract symptoms) sind typischerweise:

– verstärkter Drang zum Wasserlassen, mit oder ohne Urinverlust
– gehäuftes Nächtliches Wasserlassen
– abgeschwächter und/oder sogenannter stotternder Harnstrahl
– Restharngefühl (Gefühl ,dass die Blase nicht vollständig entleert wird) und plötzliche Harnsperre
– Wiederkehrende Harnwegsinfektionen
– Sexualprobleme

Durch einfache Untersuchungen (Ultraschall, Restharn, Harnstrahlmessung, rektale Untersuchung und Urinanalyse) kann eine gutartige Vergrößerung der Prostata meist zuverlässig bewertet werden. Ob danach eine Therapie stattfinden muss wird individuell entschieden. Das therapeutische Spektrum reicht von der medikamentösen Therapie bis hin zu Operation.

« schließen
  • Blutspuren im Urin (Hämaturie)
  • Blasen- und Prostataentzündungen
  • Beschwerden beim Wasserlassen: Schmerzen, häufige Frequenz, etc.
  • Harninkontinenz
In der Urogynäkologie werden Frauen mit Blasenproblemen und Beckenbodenerkrankungen abgeklärt, behandelt oder zur Operation zugewiesen. In der Regel erfolgt die Behandlung interdisziplinär in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Gynäkologen.
« schließen
  • Kinderurologie
  • sexuell übertragbare Erkrankungen

Andrologie (Männerheilkunde)

Die operative Durchtrennung beider Samenleiter ist die sicherste Art eine dauerhafte Unfruchtbarkeit herbeizuführen. Diese ist in der Regel endgültig und sollte daher erst nach reichlicher Überlegung und Rücksprache mit der Partnerin erfolgen.
Sie ist eine fast hundertprozentig sichere Verhütungsmethode. Der Pearl-Index liegt bei rund 0,1. Dieser Wert gibt die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften einer Verhütungsmethode an, wenn 100 Frauen sie ein Jahr lang anwenden. Das heißt: Nur eine von 1000 Frauen wird trotz Sterilisation des Mannes pro Jahr schwanger.
Im Ausland, wie z.B. in Amerika, Großbritannien oder in den Niederlanden ist die Vasektomie wesentlich akzeptierter und wird entsprechend häufiger durchgeführt.

Für wen eignet sich der Eingriff besonders?
Die Vasektomie ist angebracht wenn:
– die Familienplanung abgeschlossen ist.
– ein weiteres Kind eine hohe finanzielle Belastung für Sie oder Ihre Familie bedeuten würde.
– sich durch eine Schwangerschaft, Geburt oder andere damit zusammenhängende Belastungen eine gesundheitliche Gefahr für Ihre Partnerin ergeben würde.
– ein Kind wahrscheinlich geistig und/oder körperlich stark behindert wäre.

Wie wird der Eingriff bei uns durchgeführt?
Die Vasektomie erfolgt als ambulanter Eingriff. Der Eingriff kann in der Regel sehr gut in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Auf Wunsch kann der Eingriff auch in Narkose angeboten werden.

Bei diesem Eingriff werden beidseits. die Samenleiter durchtrennt und ein kurzes ca. 2 cm langes Stück entfernt. Der Samenleiter wird anschließend mit Hochfrequenzstrom verödet und abgebunden. Die zwei Enden werden in verschiedenen Gewebsschichten versenkt. So wird sichergestellt, dass die beiden Stümpfe nicht wieder zusammenwachsen.
Wir können den Eingriff in der so genannten „Non-Scalpell-Vasektomie-Technik“ durchführen. “Non-Skalpell“ bedeutet hierbei, dass die Haut nicht durch einen Schnitt eröffnet wird. Der Zugang durch die Haut erfolgt hierbei durch ein schonendes Auseinanderdrängen der Haut mit einer Spezialklemme im Bereich einer natürlichen Hautnaht des Hodensacks. . Meistens ist ein einziger Zugang ausreichend, Selten sind auch zwei Zugänge notwendig. Auch kosmetisch kann hier ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden.

Welche Nachbehandlung gibt es?
Am nächsten Tag wird eine Wundkontrolle durchgeführt. Duschen ist ab 24 h nach dem Eingriff erlaubt. Baden erst nach 8–10 Tagen, nachdem sich die Hautfäden aufgelöst haben.
Im Allgemeinen ist am folgenden Tag eine leichte körperliche Arbeit wieder möglich. Trotzdem ist für ca. 3 Tage ist eine gewisse körperliche Schonung zu berücksichtigen.
Schwere körperliche Arbeit sollte aufgrund des erhöhten Nachblutungsrisikos frühestens nach 5–7 Tagen wieder aufgenommen werden.

Ab wann tritt die Unfruchtbarkeit ein?
Als endgültig erfolgreich kann der Eingriff bezeichnet werden, wenn nach frühestens 6-8 Wochen (15 oder mehr Samenergüsse vorausgesetzt) keine Spermien in den mehrmaligen Spermiogrammen (mindestens zwei, besser drei ) nachweisbar sind.
Bis dahin müssen Paare unbedingt weiterhin verhüten.

Gibt es Auswirkungen auf die Sexualität?
Alle anderen Funktionen, ausser der Zeugungsunfähigkeit bleiben erhalten. Das bedeutet, die Potenz des Mannes, der Orgasmus, aber auch die Lust auf Sex sowie die Fähigkeit der Penisversteifung (Erektion) und des Samenergusses (Ejakulation) bleiben in aller Regel unverändert. Das Empfinden des Orgasmus bleibt unverändert bestehen.
Hormonelle Auswirkungen gibt es bei diesem Eingriff nicht, die Testosteronproduktion der Hoden wird dabei nicht beeinflusst.
Die Spermien machen nur ein sehr kleinen Anteil des Volumens des Samenergusses aus, die Ergussmenge bleibt also nahezu unverändert: Meistens wird hier kein subjektiver Unterschied festgestellt.
Die Spermien, welche sich im Hoden bilden, werden vom Körper entsprechend abgebaut. Auf lange Sicht reduziert sich die Spermienproduktion.

Welche Komplikationen gibt es?
Die auftretenden Komplikationen sind in der Regel als sehr selten bis extrem e selten einzustufen. Gerne beraten wir Sie hiezu in einem persönlichen Aufklärungsgespräch.

Kann der Eingriff rückgängig gemacht werden?
Durch einen aufwendigen und teuren mikrochirurgischen Eingriff können die Samenleiterenden wieder miteinander vernäht werden. Die Erfolgsaussichten sind jedoch eingeschränkt und um so geringer je länger die Vasektomie zurückliegt..
Wenn Sie sich sterilisieren lassen wollen, vereinbaren Sie einen ambulanten Beratungstermin in unserer Praxis und lassen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Ehefrau/Partnerin bei uns ausführlich im persönlichen Gespräch beraten.

« schließen
Unfruchtbarkeit (Sterilität) ist durch das Ausbleiben einer gewünschten Schwangerschaft über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten trotz regelmässigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr definiert. Bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr treten die meisten Schwangerschaften bereits in den ersten drei Monaten auf (circa 60 %). Je länger jedoch die gewünschte Schwangerschaft ausbleibt, umso geringer wird die Wahrscheinlichkeit des Schwangerschaftseintrittes da sich nach 12 Monaten nur noch wenige Schwangerschaften auf natürliche Weise einstellen, ist es sinnvoll, nach 12 Monaten eine Sterilitätsdiagnostik einzuleiten. Bei jüngeren Paaren kann das Zeitintervall auch auf 24 Monaten ausgedehnt werden, damit nicht verfrüht eine aufwändige Sterilitätsdiagnostik eingeleitet wird. In bis zu 30% der Fälle ist die Ursache einer ausbleibenden Schwangerschaft beim Mann zu suchen. Meistens sind die Ursachen jedoch multifaktoriell und betreffen Mann und Frau. Deshalb ist in der Regel eine Untersuchung des Paares angebracht, evtl. in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Gynäkologen.

Beim Mann beinhaltet diese Untersuchung mindestens:

– Anamnese (Vorgeschichte, Dauer, Vorerkrankungen, etc.)
– Körperliche Untersuchung
– Hodenultraschall
– Hormonstaus
– Spermiogramm

« schließen
  • Potenz-/ und Erektionsstörungen
  • Vorzeitiger Samenerguss
  • Männergesundheit
  • Wechseljahre des Mannes – Aging Male, Hormonmangel des Mannes, Klimakterium Verile mehr dazu »
Unter den Wechseljahren des Mannes (auch Aging Male Syndrome) versteht man das Auftreten nachfolgender Symptome, welche einzeln aber auch in Kombination auftreten und durch einen Hormonmangel ausgelöst oder verstärkt werden können. Die oben angeführten verschiedene Begriffe beschreiben oft das gleiche Beschwerdenbild.
Der Testosteronspiegel verringert sich nach dem 40. Lebensjahr um ein bis zwei Prozent jährlich. 15 % – 20% der Männer über 50 Jahren weisen
einen erniedrigten Testosteronspiegel auf. Etwa ab dem 40. bis 45. Lebensjahr können die Wechseljahre des Mannes eintreten und sich durch unterschiedlichste „Alterserscheinungen“ bemerkbar machen.

– Symptome können sein:
– Schwächegefühl und Abnahme der Aktivität
– Antriebsarmut
– Reizbarkeit, Gefühlsschwankungen
– Innere Unruhe, Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit
– Nachlassen des sexuellen Interesses und /oder Potenzstörungen
– Nachlassen der Muskelkraft durch Abnahme der Muskelmasse
– Schweißausbrüche, vermehrte Wärmeempfindlichkeit
– Schlafstörungen Gewichtszunahme ohne Veränderung der Lebensgewohnheiten
– Penisverkleinerung als Folge Rückgangs der Schwellkörpermuslkelzellen
– Osteoporose mit zunehmender Knochenbrüchigkeit

Bei einer Häufung der oben angeführten Symptome bei Männern ab mittleren Alters mit verminderten Testosteronspiegeln kann ein Testosteronmangel angenommen werden. Nachdem andere Ursachen ausgeschlossen sind, werden die fehlenden Hormone ersetzt. Meist in Form von Gels oder von Depots.

Für eine erfolgreiche Therapie ist jedoch auch die ausgeglichene Lebensweise notwendig: dazu gehören ausreichende körperliche Aktivität und gesunde Ernährung. Gleichermaßen wichtig wie anspruchsvoll ist die fachliche Bewertung der Beschwerden und der Laborergebnisse. Die Hormonspiegel schwanken im Tagesverlauf und ein einmalig niedrig gemessener Wert ist nicht immer krankhaft.

« schließen

Vorsorge

  • Prostatakrebs
  • Blasenkrebs
  • Nierenkrebs
  • Hodenkrebs
  • Peniskrebs

Onkologie (Vorsorge, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen)

  • Vorsorge, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen)
  • Ultraschall des Bauchraumes
  • Ultraschall der Prostata mit einer hochauflösenden Sonde über den Enddarm.
  • PSA ( prostataspezifisches  Antigen) mehr dazu »
In Kombination mit der rektalen Tastuntersuchung ist das PSA ein Bestandteil der klassischen Früherkennungsuntersuchung für das Prostatakarzinom. Über Sinn, Nutzen und mögliche Auswirkungen beraten wir Sie gerne im persönlichen Gespräch zumal der PSA-Wert in den Medien erhebliche Diskussionen hervorgerufen hat. In der Regel kann ab 45 Lebensjahren die Bestimmung des PSA erwogen werden. Bei Risikogruppen (Prostatakarzinom in der Familie) bereits ab dem 40. Lebensjahr.
« schließen
Bei einem auffälligen Tastbefund/ oder einem kontrolliert erhöhten PSA-Wert kann eine Gewebsentnahme aus der Prostata notwendig sein. Diese führen wir als ultraschallgesteuerte, Stanzbiopsie mit lokaler Betäubung über den Enddarm durch. Auf Wunsch kann die Biopsie auch in Kurznarkose durchgeführt werden.
« schließen
Die Blasenspiegelung ist eine etablierte Untersuchungsmethode zur optischen Beurteilung der Harnröhre und der Harnblase. Eine Blasenspiegelung ( Zystoskopie), wird zumeist ambulant in der Praxis durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Die Harnröhre wird dabei mit einem Kombinationsgel betäubt. Nach ausreichender Einwirkungszeit (ca. 5 Minuten) kann die eigentliche Blasenspiegelung beginnen.
Die Untersuchung erfolgt je nach Anforderung mit dem starren oder mit dem flexiblen Zystoskop. Das flexible Zystoskop passt sich der gekrümmten Harnröhre des Mannes besser an und lässt sich leichter einführen. Die Untersuchung ist somit schonender und nahezu schmerzfrei.

Warum eine Blasenspiegelung durchführen?
Wird eine Erkrankung der Harnblase oder Harnröhre vermutet, wird eine Blasenspiegelung empfohlen. Diese gibt Aufschluss über die Ursache von Blutbeimengungen im Urin, häufigen Harndrang und wiederkehrenden Blasenentzündungen. Eine Spiegelung der Blase kann auch einem Tumorverdacht im Bereich der unteren Harnwege auf den Grund gehen.

« schließen
  • Indikationsstellung zur radiologischen Abklärung wenn nötig
  • Hormontherapie
  • Chemotherapie und unterstützende Maßnahmen
  • Zweitmeinungen

Operationen

  • Operationen und Interventionen werden sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Teil- oder Allgemeinnarkose durchgeführt.
  • Operationen am äußeren Genitale (bei Erwachsenen und Kindern)
    • Beschneidung bei Vorhautverengung
    • Frenulumplastik bei verkürztem Vorhautbändchen
    • Entfernung des Hodens bei Hodentumoren
    • Entfernung von Wasser (Hydrozelen)- und Krampfaderbrüchen (Varikozelen)
    • Sterilisation beim Mann bei abgeschlossener Familienplanung mehr dazu »
Die operative Durchtrennung beider Samenleiter ist die sicherste Art eine dauerhafte Unfruchtbarkeit herbeizuführen. Diese ist in der Regel endgültig und sollte daher erst nach reichlicher Überlegung und Rücksprache mit der Partnerin erfolgen.
Sie ist eine fast hundertprozentig sichere Verhütungsmethode. Der Pearl-Index liegt bei rund 0,1. Dieser Wert gibt die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften einer Verhütungsmethode an, wenn 100 Frauen sie ein Jahr lang anwenden. Das heißt: Nur eine von 1000 Frauen wird trotz Sterilisation des Mannes pro Jahr schwanger.
Im Ausland, wie z.B. in Amerika, Großbritannien oder in den Niederlanden ist die Vasektomie wesentlich akzeptierter und wird entsprechend häufiger durchgeführt.

Für wen eignet sich der Eingriff besonders?
Die Vasektomie ist angebracht wenn:
– die Familienplanung abgeschlossen ist.
– ein weiteres Kind eine hohe finanzielle Belastung für Sie oder Ihre Familie bedeuten würde.
– sich durch eine Schwangerschaft, Geburt oder andere damit zusammenhängende Belastungen eine gesundheitliche Gefahr für Ihre Partnerin ergeben würde.
– ein Kind wahrscheinlich geistig und/oder körperlich stark behindert wäre.

Wie wird der Eingriff bei uns durchgeführt?
Die Vasektomie erfolgt als ambulanter Eingriff. Der Eingriff kann in der Regel sehr gut in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Auf Wunsch kann der Eingriff auch in Narkose angeboten werden.

Bei diesem Eingriff werden beidseits. die Samenleiter durchtrennt und ein kurzes ca. 2 cm langes Stück entfernt. Der Samenleiter wird anschließend mit Hochfrequenzstrom verödet und abgebunden. Die zwei Enden werden in verschiedenen Gewebsschichten versenkt. So wird sichergestellt, dass die beiden Stümpfe nicht wieder zusammenwachsen.
Wir können den Eingriff in der so genannten „Non-Scalpell-Vasektomie-Technik“ durchführen. “Non-Skalpell“ bedeutet hierbei, dass die Haut nicht durch einen Schnitt eröffnet wird. Der Zugang durch die Haut erfolgt hierbei durch ein schonendes Auseinanderdrängen der Haut mit einer Spezialklemme im Bereich einer natürlichen Hautnaht des Hodensacks. . Meistens ist ein einziger Zugang ausreichend, Selten sind auch zwei Zugänge notwendig. Auch kosmetisch kann hier ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden.

Welche Nachbehandlung gibt es?
Am nächsten Tag wird eine Wundkontrolle durchgeführt. Duschen ist ab 24 h nach dem Eingriff erlaubt. Baden erst nach 8–10 Tagen, nachdem sich die Hautfäden aufgelöst haben.
Im Allgemeinen ist am folgenden Tag eine leichte körperliche Arbeit wieder möglich. Trotzdem ist für ca. 3 Tage ist eine gewisse körperliche Schonung zu berücksichtigen.
Schwere körperliche Arbeit sollte aufgrund des erhöhten Nachblutungsrisikos frühestens nach 5–7 Tagen wieder aufgenommen werden.

Ab wann tritt die Unfruchtbarkeit ein?
Als endgültig erfolgreich kann der Eingriff bezeichnet werden, wenn nach frühestens 6-8 Wochen (15 oder mehr Samenergüsse vorausgesetzt) keine Spermien in den mehrmaligen Spermiogrammen (mindestens zwei, besser drei ) nachweisbar sind.
Bis dahin müssen Paare unbedingt weiterhin verhüten.

Gibt es Auswirkungen auf die Sexualität?
Alle anderen Funktionen, ausser der Zeugungsunfähigkeit bleiben erhalten. Das bedeutet, die Potenz des Mannes, der Orgasmus, aber auch die Lust auf Sex sowie die Fähigkeit der Penisversteifung (Erektion) und des Samenergusses (Ejakulation) bleiben in aller Regel unverändert. Das Empfinden des Orgasmus bleibt unverändert bestehen.
Hormonelle Auswirkungen gibt es bei diesem Eingriff nicht, die Testosteronproduktion der Hoden wird dabei nicht beeinflusst.
Die Spermien machen nur ein sehr kleinen Anteil des Volumens des Samenergusses aus, die Ergussmenge bleibt also nahezu unverändert: Meistens wird hier kein subjektiver Unterschied festgestellt.
Die Spermien, welche sich im Hoden bilden, werden vom Körper entsprechend abgebaut. Auf lange Sicht reduziert sich die Spermienproduktion.

Welche Komplikationen gibt es?
Die auftretenden Komplikationen sind in der Regel als sehr selten bis extrem e selten einzustufen. Gerne beraten wir Sie hiezu in einem persönlichen Aufklärungsgespräch.

Kann der Eingriff rückgängig gemacht werden?
Durch einen aufwendigen und teuren mikrochirurgischen Eingriff können die Samenleiterenden wieder miteinander vernäht werden. Die Erfolgsaussichten sind jedoch eingeschränkt und um so geringer je länger die Vasektomie zurückliegt..
Wenn Sie sich sterilisieren lassen wollen, vereinbaren Sie einen ambulanten Beratungstermin in unserer Praxis und lassen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Ehefrau/Partnerin bei uns ausführlich im persönlichen Gespräch beraten.

« schließen
  • Endoskopische Interventionen am unteren und oberen Harntrakt
  • Endoskopische Operation bei gutartiger Prostatavergrößerung
  • Endoskopische Abtragung von Harnblasentumoren

Dr. med. univ. Michael Plangger

Facharzt für Urologie, F.E.B.U., Medikamentöse Tumortherapie

Berufserfahrung

12/2014- 02/2016
Städtisches Klinikum Bogenhausen, München. Angestellt als Facharzt, Ausscheiden in der Funktion eines Oberarztes.

06/2015
Verleihung des europäischen Facharztdiploms in Brüssel: FEBU (Fellow of the European Board of Urology) durch die EAU (European Association of Urology)

02/2015
Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie durch die bayerische Landesärztekammer

12/2014
Facharzt für Urologie durch die bayerische Landesärztekammer

03/2012 – 12/2014
Weiterbildung zum Facharzt Städtisches Klinikum Bogenhausen, München, Urologische Klinik, Chefarzt: D r. med. V. Beer

10/2009 – 02/2012
Weiterbildung zum Facharzt Urban Krankenhaus, Berlin, Urologische Klinik, Chefarzt : Prof. Dr. med. J. Roigas Diverse Fortbildungen im In- und Ausland, Hospitationen und Kurse sowie regelmäßige Teilnahme an Kongressen Hochschulausbildung

10/2001-02/2009
Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck

07/2009
Staatsprüfung in Bologna, Tirocinio in Bozen und Brixen Zusatzqualifikationen Fremdsprachen Italienisch: fließend in Wort und Schrift (Zweisprachigkeitsprüfung A, bezogen auf das Doktorat)

Hochschulausbildung

10/2001-02/2009
Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck

07/2009
Staatsprüfung in Bologna, Tirocinio in Bozen und Brixen

Zusatzqualifikationen

Fremdsprachen
Italienisch: fließend in Wort und Schrift (Zweisprachigkeitsprüfung A, bezogen auf das Doktorat)

Mitgliedschaften

DGU Deutsche Gesellschaft für Urologie
EAU European Asssociation of Urology
SIUT Societá Italiana Urologia Territoriale, delegato regionale del Trentino Alto Adige
SIU Società Italiana di Urologia

Praxis + Klinik

Praxis für Urologie
Dr. med. Michael Plangger, F.E.B.U.,
Medikamentöse Tumortherapie

I-Zollstange 5, 39100 Bozen
T 0039 0471 974 499
F 0039 0471 910 000
info@plangger.it

Öffnungszeiten
Mo/Di/Mi/Do 8.30 – 18.00 Uhr
Fr 08.00 – 13.00 Uhr (Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich)

Anfahrtsmappe »

Partner
CityClinic

Waltraud-Gebert-Deeg Str. 3/g
I -39100 Bozen (BZ)